Maria Muhar

Mariannengraben

Ein verwaistes Tankstellen-Bistro am tiefsten Punkt Österreichs, dem Mariannengraben.

Knapp über dem Meeresspiegel wandert, neben diversen Getränken, das Weltgeschehen über den klebrigen Tresen: Misslungene Grillabende, die Unfähigkeit aus einer EU-genormten Buttermilchpackung zu trinken, hardcore Liebeskummer und die ewige Treue zum Verbrenner im Autoland Österreich. Maria Muhar schlittert durch eine aberwitzige Reflexion über eine Zeit, die kaum mehr zu fassen ist. Es sei denn, man packt am tiefsten Punkt an.

Köln Pool
Anke Köwenig
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Vorheriges Programm

Maria Muhar

Storno

Dauernd is irgendwas! Zwischen Timelines, Deadlines und Tiervideos bleibt gerade noch Zeit, dem AMS-Betreuer falsche Hoffnungen zu machen. Maria Muhar ist gereizt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist, auf den Nachwuchs ihrer Freundin aufzupassen und sich von einem obergscheiten Volksschüler die Welt erklären zu lassen. Im Laufe des Abends stauen sich substanzielle Fragen auf: Wie geht Elternschaft in der Apokalypse? Warum ist Red Bull ein linkes Getränk? Hängen beim Urologen Kinderzeichnungen an der Wand? Und wo bleibt eigentlich ihre Freundin? Das Wichtigste ist, jetzt nicht einzuschlafen. Denn wer heutzutage einschläft, nützt nur der ÖVP.

»Mit böser Metaphorik, präziser Dramaturgie und beeindruckender Bühnenpräsenz gelingt Maria Muhar im kontrastreichen Kontext eine ganz eigene Qualität fantasievoller und wirkungstreffsicherer Komik.«
Jurybegründung zur Verleihung des Förderpreises des Österreichischen Kabarettpreises
»Ein stärkeres Debut habe ich noch nie gesehen. (...) Sprachkunst, humoristische Virtuosität und dramatische Präzision. Der Blick, der Rahmen, der hier die Welt zu fassen kriegt, hat das Zeug, das Genre nachhaltig zu prägen.«
Hosea Ratschiller
»... eine der bemerkenswertesten Kabarettproduktionen des vergangenen Jahres.«
Lina Paulitsch, Falter
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